Kurzes Surren, gepaart mit blauem Aufflackern von überspringenden elektrischen Ladungen... rotes Blut läuft zähflüssig über die gesprungenen Bildschirme des Kontrollpannels... Der Raum ist erfüllt mit lichtem Rauch, der eklig in der Kehle kratzen würde, so eine Kehle noch röchelnd in den Genuss käme hier einen Atemzug zu tun... Schwere Schritte hallen immer leiser durch die Gänge...
Es mögen kaum zehn Minuten vergangen sein, da herrschte hier noch geselliges Treiben. Die sechs Wachmänner dieses Raumes tranken genüsslich ihren Kaffee, rauchten ihr Zigarettchen und plauschten über die Erlebnisse der letzten Tage, da sie nicht miteinander Dienst hatten. Kaum einem fiel auf, wie ein dunkler kleiner Schatten auf dem Dach des Gebäudes sich der Belüftungsanlage näherte, um dort gezielt mehrere Gasgranaten hineinzuwerfen. Es war kein grausames Gas... CrazyHarry hätte durchaus auch tötliches Giftgas im Gebäude freisetzen können... - Er bevorzugte jedoch jene Variante, die als ein verbotenes Rauschkraut im ganzen Imperium verboten war. Ihm nutzten hierbei seine noch bestehenden Kontakte zu einigen Schmugglern, um an dieses zu recht verbotene Zeug zu kommen. - Diese Bastarde waren jetzt wehrlos. Sie waren berauscht, lachten aus vollem Leib bis sie Schaum vorm Mund hatten oder Blut kotzten... oder... Sie bekamen Panikattacken, schossen und schlugen wild um sich, rannten die Gänge rauf und runter, bissen sich ihre Zunge selber als dem Mund und schlugen ihren Kopf gegen die kalten weißen Klinikwände bis ihnen ein visköser Brei anhaftet, der spontan jenes absonderliche Verhalten zu beenden pflegte...
"Höchste Sicherheitsstufe, soso..." CrazyHarry verzog keine Miene unter seiner Gasmaske, als er durch die Gänge dieses Komplexes wandelte, um sich an einen hiesiges Terminal der Krankenstation 4 zu setzen und nach einem ihm auffälligen Namen zu suchen... Neben ihm grölte ein ausgelassener Wachmann, was in CrazyHarry Reuhe weckte seine PK-370 nicht mit sich geführt zu haben. Das imperialistische Standartmodell der Wachmänner riss nicht alt so große Löcher. Es war einfach nicht dasselbe. Der Klang war absonderlich - lediglich ein kleiner Pfiff... und die Wunde war lachhaft. Dieser Imperiumsdiner musste schon ein ganzes Magazin kosten ehe CrazyHarry mit seinem Werk zufrieden war. Er zielte ganz beiläufig. Blickte eher zum Bildschirm, als auf den Wachmann, den er mit ausgestreckten linken Arm, der auch die Waffe hielt, unter Jaulen des Begnadeten zum Tanzen brachte. - Alle Probanden hatten hier Namen... bis auf... Patient 113... Dort sollte ihn sein Weg hinführen.
Widerlich, dieser Anblick. Adri lag festgeschnallt auf einem Bett. Ein Knebel war in seinem Mund. Elektrische Geräte waren im ganzen Raum verteilt. Seine Haare waren geschoren und ein metallisches Drahtartiges Geflecht war in seinen Schädel einoperiert worden, scheinbar, um direkt mechanisch auf seinen cerebrallen Kortex zugreifen zu können. Der Piratenkäpten kannte sich nicht aus in medizinsichen Belangen... Er wusste doch wohl aber Herztöne von Gehirnwellen zu unterscheiden, denn bei diesem Patienten gab es zwar noch Anzeichen von Systole und Diastole, jedoch machte eine lange Linie auf dem anderen Gerät ihm unbehagen.
"Alter Junge, hier endet unser gemeinsamer Weg." Jeglicher Gedanken daran, dass das Mitglied seiner Bande, im nun Folgendem leiden müsste, besänftige seinen Anführer durch ein gezielten Schuss in das Herz vom Dicken, gefolgt von einem direkten Schuss ins Hirn. "Gott allein weiß, was sie mit dir angestellt haben..." Er zog ein Laken über seinen Freund und wandte sich ab. Seine rechte Hand fuhr in die Brusttasche, um im nächsten Moment eine Münze bereitzuhalten. Mit leisen hoch klingenden Surren, schnippste er sie über die Schulter, während er für immer Schritt von diesem Friedhof nahm. Er sollte nie sehen, was für ein Ergebnis sie zeigte, doch mag ein stiller Beobachter wohlmöglichen gesehen haben, dass Kopf das Ergebnis war...
So'n Typ in der Klemme

Er hasste es... Diese interplanetarischen Reisen unter dem Deckmantel einer fremden Identität. Ein Schuss in der Nacht, sorgsam platziert von der rechten Schläfe hindurch zur Linken. Die ganze Arbeit wäre umsonst gewesen, wäre Blut auf die Kleidung gekleckert. Glücklicherweise neigt die eine oder andere Waffe zu sofortiger Verödung potentieller Blutungsstellen... So antiquiert ein Laser, doch sein mochte, hin und wieder fand er doch Anwendung.
Dieser Kleidung haftete der widerliche Geruch eines dem Imperium dienenden Händlers an. Schon beim Gedanken daran, stellten sich CrazyHarry die Nackenhaare auf. Ein abartiges Opfer, was er da brachte in die Klamotte dieses leblosen Pfennigfuchsers zu steigen. Und dennoch... Es musste getan werden. Er musste sich selbst davon überzeugen, wovon er gehört hatte.
Diese interplanetarischen Konservendosen... Viel zu eng, viel zu teuer... viel zu angreifbar... Er wusste genau, wie man mittels eines kleinen Jägerverbandes schon diese Blechbüchse hier binnen Sekunden auseinandernehmen konnte. Er hatte es selbst schon unzählige Male getan. Dieses Modell war nicht sonderlich neu... Es hatte die üblichen Probleme mit den Stabilisatoren. Sobald auch nur noch vier, der insgesamt zwanzig weggeschossen werden, zerfliegt das Ding in tausende von Einzelteilen durch die eigens durch den Schub erzeugte Schwerkraft...
Ihm war unwohl. Jegliches Vertraun verlor er, als er zur Decke sah, wie sich ein Tropfen kondensierten Wassers von der Außenhaut langsam sammelte, um im nächsten Moment auf die Hosen des Lumpens zu klatschen, die er nun tragen musste. Das war also die gehobene Reiseklasse des Imperiums...
Er reiste ohne Begleitung, zu auffällig wäre es gewesen, hätte er sein übliches Gefolge mit sich geführt. Seine PK-370 sollte sein einziger Begleiter sein. Den Laser hatte er schon vor Antritt der Fahrt entsorgt. Nichtmal einen Tropfen konnte er anrühren. Er war im Zweifel, was schlimmer war... Der Geschmack des Fusels, der hier angeboten werden würde oder aber die Auswirkung... Er neigte dazu im Suff gelegentlich der Außenwelt Emotionen zu zeigen... Nun musste er seine Sinne beisammen halten... Das Porträt auf dem Ausweis des kaltgestellten Händlers sah ihm nicht sonderlich ähnlich, hatte jedoch dazu gereicht ihn auf diesen Dampfer hier zu verfrachten, nachdem er begeistert von den Produkten des Julius Systems erzählte... Die Wächter unterbrachen schnell, winkten ihn hindurch und fanden recht flink wieder Gefallen an einem prahlenden Gespräch über den einen oder anderen kriminellen Gesuchten, den sie schon gefasst hatten. Wie gerne hätte er diesen arroganten Schnöseln gleich das komplette Nasenlochprogramm verpasst... - ... Es ging nicht... Er verfolgte ein anderes Interesse. Seine Gelüste sollten für dieses mal ungestillt bleiben.
Adri der Dicke, dieser arme Irre, war in die Fänge des Imperiums geraten, nachdem er einen regen Haufen Wächterleichen um sich gescharrt hatte bei dem Versuch den größten Handelsposten des Gammasektors einzunehmen. Es war ein kühnes Vorhaben mit wenig Aussichten auf Erfolg, doch hatte Adri sich von diesem nicht abbringen lassen wollen. Sie hatten ihn geschnappt... Lebendig zwar, aber was heißt das schon, wenn einem lediglich noch das Herz im typischen Rhythmus schlägt und das Hirn kaum mehr reicht, um eine 50 Watt Birne zum Leuchten zu bringen. Er soll mit Drogen vollgepumpt worden sein, ohne Rücksicht, damit er über die True Crime erzählt... Was sie ist. Welche Rolle er spielt. Warum er im Kerngebiet des Imperiums ein solches Risiko eingeht und viele Fragen mehr... Letztendlich ist er in einer Klinik für Geistig Kranke gelandet mit der höchsten Sicherheitsstufe...
CrazyHarry wusste noch nicht wie er dort reinkommen sollte... Er hatte noch keinen Plan... So musste er observieren, um vor Ort erst nach einer Möglichkeit zu suchen... Es sollte Tage ihn Tage kosten...
Business as usual?
Dereinst flogen die stolzen goldenen Vögel so hoch am Himmel, dass nichtmal der schwarze Rabe sie erspähen konnte. Ein goldener Schwarm stürzte aus der Sonne und hetzte den Raben in sein Versteck...
Der Rabe schwor sich bald noch höher zu fliegen, als es die goldenen Vögel konnten...
Der Rabe schwor sich bald noch höher zu fliegen, als es die goldenen Vögel konnten...
CrazyHarry schlug das Märchenbuch zu. Er hatte es von einem Händlerschiff... Millionen dieses nichtssagenden Tants hatte der Krämer geladen. Es hätte eine Cashlieferung sein sollen und somit war der Pirat gerade derartig mies gelaunt, dass im nächsten Moment anfing den ersten der Matrosen, der sein feiges Heil in einer Rettungskapsel suchte, die Waffe an die Bust zu halten...
"Wo ist die Cashlieferung, du Hurensohn!", donnerte es aus seinem Rachen. Der Matrose konnte es nicht wissen und dennoch sollte sein Blut wegen ausbleibender Antwort die Seiten des neben ihm zerrissen liegenden Märchenbuches rot färben...
Amüsiert über dieses Schauspiel, wie das Buch langsam das Leben des röchelnden Matrosen aussog, sollte sich die Laune des Piratenkommandeurs sogleich bessern: "Ha!, der Rabe ändert sein Farbenkleid!"
Sein süffisantes Lächeln verbarg jedoch die Absicht nicht, denn alte Laster legt man bekanntlich nur schwerlich ab. Das volle dritte Nasenlochprogramm sollte dem Leiden des an der Grenze des Koscheren Matrosen ein Ende bereiten.
Mit ernster Miene blickte CrazyHarry um sich, während er seine PK-370 samt qualmenenden Laufs zurück das Holster schob, und war sich hiernach gewiss lediglich seinen Piratenbruder Ryk84 neben sich zu haben: "Wir müssen aufpassen nicht in dieser schändlichen Umgebung zu verweichlichen.", sprach er und klopfte gleichsam seinem Waffenbruder auf die Schulter, um ihm von diesem blutigen Szenario fortzuführen: "Wir können uns keine Schwäche mehr leisten!"
Und so trieb ein Schiffswrack mehr durch das All, gespickt mit verstümmelten Leichen und ettlichen Märchenbüchern...

Und der Rabe breitete Seine Flügel aus, um aufzusteigen.
Der Schultern schwere Last...
Und so vergingen die Tage, getrieben von der Eintönigkeit längst alltäglicher Gedanken. Blutiges Handwerk wird Normalität am Abzug einer Mothercanon der zweiten Baureihe, wie sie standartmäßig das Geschwader von CrazyHarry's Vampires verbaut hat. Das Schwarz des Weltraums wird gespeist, genährt an den Schrott, den das Imperium uns entgegenwirft. Der Befehl war Gewohnheit, doch das Cockpit lockte. Als Führer seines Geschwaders direkt am Drücker, wenn es darum ging neue Leben auszulöschen, deren Tot das Imperium zu verantworten hatte. Längst wich der Gedanke nur seine Mannen zu versorgen. Die letzte Schlacht hatte ihn gelehrt, dass bereits zu viele Steine gefallen waren, als dass sich der Lauf der Zeit noch aufhalten ließe.
Sie waren gebrandmarkt als die wahren Verbrecher. Jene Kreaturen, die keinen Greul kannten, und deren Köpfe im ganzen Imperium gesucht sind. Hass ihr Antrieb und unstillbar ihre Gelüste nach Rache erhielten sie längst ihren Namen. Keine Erinnerung mehr daran, dass jene armseeligen Leute einst im Stich gelassen wurden waren - Ihrem Schicksal auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die schamlosen Taten des Imperiums wurden durch sich selbst negiert. Zu stark war der Einfluss auf die Berichterstattungen und für jene Bürger, die geblendet werden wollten, war es wie Balsam für die Seele einen neuen Feind zu kennen, den sie verachten konnten. Nein, diese Piraten, die Kriminellen, wurden zu den waren Schuldigen an ihren Verbrechen gemacht. Unausgesprochen blieb ihre Not, die sie einstmals zu ihren Taten trieb. Unlängst war diese Not dem Hass gewichen. Sie wurden verschrien als die waren Schuldigen an ihren Verbrechen, geschaffen in ihrer selbst durch das Imperium.

So kam es, dass das wahre Verbrechen des Imperiums, der Verrat an der eigenen Menscheit, das Hungern und Sterben der Leidenden verschwiegen blieb.
Sie waren gebrandmarkt als die wahren Verbrecher. Jene Kreaturen, die keinen Greul kannten, und deren Köpfe im ganzen Imperium gesucht sind. Hass ihr Antrieb und unstillbar ihre Gelüste nach Rache erhielten sie längst ihren Namen. Keine Erinnerung mehr daran, dass jene armseeligen Leute einst im Stich gelassen wurden waren - Ihrem Schicksal auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die schamlosen Taten des Imperiums wurden durch sich selbst negiert. Zu stark war der Einfluss auf die Berichterstattungen und für jene Bürger, die geblendet werden wollten, war es wie Balsam für die Seele einen neuen Feind zu kennen, den sie verachten konnten. Nein, diese Piraten, die Kriminellen, wurden zu den waren Schuldigen an ihren Verbrechen gemacht. Unausgesprochen blieb ihre Not, die sie einstmals zu ihren Taten trieb. Unlängst war diese Not dem Hass gewichen. Sie wurden verschrien als die waren Schuldigen an ihren Verbrechen, geschaffen in ihrer selbst durch das Imperium.

So kam es, dass das wahre Verbrechen des Imperiums, der Verrat an der eigenen Menscheit, das Hungern und Sterben der Leidenden verschwiegen blieb.
Und so formte sich eine neue Gesellschaft, die ihren Namen in die Welt hinausschreiten, als wären die Bürger des Imperiums noch zu einer eigenen Meinung im Stande... Ihr Name war True Crime.
Eine Legende wird geboren
Sie erzählt von einem Mann, der einstmals im Dienste des Imperators stand. Einen früheren Gefangenen, dem Weib und Kind genommen wurde. So heißt es, dass er geflohen ist, um wiederzukommen und sein Werk zu verrichten. Sein Schicksal soll ungewiss sein, so erzählen die Trümmer des ehemaligen Strafgefangenensystems. Hier sollen jetzt noch zerrissene Leiber und Schiffwracks durch den Raum treiben und von den Geschehnissen zeugen. Kein Name wird genannt, doch ist für jene, welche ihn umgeben, klar, dass er der Eine ist - der wahre Kern der Geschichte, die zu dieser Zeit durch die Spelunken dieses Universums von Mund zu Mund getragen wird. Oft wechselt die Gestalt des Einen, die Größe der Flotten oder gar die Anzahl der zu überwältigenden Männer. Manchmal spricht man auch von einer einzigen Gestalt, die durch seinen Willen gesteuert Schiffe zum Bersten bringen konnte...Er selbst, gibt nicht viel auf solche Geschichten. Taten formen Geschichten. Geschichten formen Legenden.
Es ist ein blutiges Handwerk, welches er vollrichtet - Nichts, was es wert wäre Stolz zu empfinden, doch genug, um sein Verlangen nach Vergeltung zeitweise zu mindern.
Ein Wolf leckt sich die Wunden
Fassungslosigkeit macht sich in den Gesichtern der Frauen und Kinder breit, als der zerschossene Bug der Hot Susanne einen tiefen Graben in das Landeareal reißt. Rauch steigt auf vom letzten Rest des ehemaligen Stolzes seiner Bewohner. Menschen verlassen das qualmende Wrack, während sich das Lösch- und Bergungsgerät bereits seinen Weg zum ächzenden Koloss macht.
"Hat sie uns doch nach Hause gebracht", CrazyHarry streicht ein letztes Mal über die Außenhaut seines Schiffes, um sich im nächsten Moment abzuwenden. Kein weiterer Blick fällt über seine Schultern im Wissen, dass dieser Anblick ihm das Herz zerreissen könnte. Dieser Sieg war teuer erkauft. Eigene Leben wurden getauscht gegen die klagevollen Leiber der ehemaligen Häftlinge. Raumfähren und zerschossene Schiffe landen allseits von ihm, während der Piratenanführer seinen Weg zwischen den Schiffen sucht. Die Hände sind längst zu Fäusten geballt, die Rachegedanken gefasst. Schon formiert sich eine erste Linie der Geretteten vor CrazyHarry: "Seid unser Herr. Wir stehen für euch eiii...", schon packt der Pirat regungslos den sprechenden Narren bei der Schulter, um ihn aus dem Weg zu räumen. Er landet unsanft, doch lebendig im Staub, den er nur zu gut durch seine tägliche Arbeit kennen sollte. Verständnislos blickt er dem Befreier hinterher, fokussiert ihn, um erst jetzt hintergründig ersehen zu können, worauf er zugeht.
Es sind die Frauen und Kinder der Gefallenen. Schon wird seine Siluette verschluckt von den klagenden Massen. Seine Botschaft ist unheilvoll, doch gebährt sie jenen Hass gegen das Imperium, aus welcher sich zukünftig der erbarmungslose Kampf nähren soll. Es sind die Söhne jener Dahingeschlachteten, welche bald reif genug sein sollen, um in seinen Dienst zu treten. Es sind die Geretteten, die erst jetzt zu verstehen scheinen, warum dieser Piratenführer auf diese Weise agiert.
Sein Blick weicht ab von jener Masse und gibt die Sicht frei auf das rege Treiben, was um ihn herum vorherrscht. Kisten voll mit Sternen aller Farben verlassen die Rümpfe der Schiffe. Funken sprühen von Brennern, die Einschusslöcher der Jäger zu flicken versuchen. Verwundete werden versorgt und aus den Schiffen geborgen...
"Hat sie uns doch nach Hause gebracht", CrazyHarry streicht ein letztes Mal über die Außenhaut seines Schiffes, um sich im nächsten Moment abzuwenden. Kein weiterer Blick fällt über seine Schultern im Wissen, dass dieser Anblick ihm das Herz zerreissen könnte. Dieser Sieg war teuer erkauft. Eigene Leben wurden getauscht gegen die klagevollen Leiber der ehemaligen Häftlinge. Raumfähren und zerschossene Schiffe landen allseits von ihm, während der Piratenanführer seinen Weg zwischen den Schiffen sucht. Die Hände sind längst zu Fäusten geballt, die Rachegedanken gefasst. Schon formiert sich eine erste Linie der Geretteten vor CrazyHarry: "Seid unser Herr. Wir stehen für euch eiii...", schon packt der Pirat regungslos den sprechenden Narren bei der Schulter, um ihn aus dem Weg zu räumen. Er landet unsanft, doch lebendig im Staub, den er nur zu gut durch seine tägliche Arbeit kennen sollte. Verständnislos blickt er dem Befreier hinterher, fokussiert ihn, um erst jetzt hintergründig ersehen zu können, worauf er zugeht.
Es sind die Frauen und Kinder der Gefallenen. Schon wird seine Siluette verschluckt von den klagenden Massen. Seine Botschaft ist unheilvoll, doch gebährt sie jenen Hass gegen das Imperium, aus welcher sich zukünftig der erbarmungslose Kampf nähren soll. Es sind die Söhne jener Dahingeschlachteten, welche bald reif genug sein sollen, um in seinen Dienst zu treten. Es sind die Geretteten, die erst jetzt zu verstehen scheinen, warum dieser Piratenführer auf diese Weise agiert.Sein Blick weicht ab von jener Masse und gibt die Sicht frei auf das rege Treiben, was um ihn herum vorherrscht. Kisten voll mit Sternen aller Farben verlassen die Rümpfe der Schiffe. Funken sprühen von Brennern, die Einschusslöcher der Jäger zu flicken versuchen. Verwundete werden versorgt und aus den Schiffen geborgen...
Der Wolf leckt sich die Wunden. Sie heilen bereits. Er jagt, um sich zu nähren - so war es, doch so sollte es seit diesem Augenblick nie wieder sein.
Die Ankunft
"Wir verlassen den Hyperraum in 3, 2, 1..." Die Revenant geht in einem hellen Feuerball auf. "Verdammt!", der Piratenkäpten blickt fassungslos auf das Bild, was sich ihm bietet. Eine weitere Flotte des Imperiums hat sich eingefunden. Woher sie kam, weiß keiner, doch ist bereits die "Berserker" ihr nächstes Opfer. Grüne Bälle, weiße und rote Strahlen. Der Weltraum glüht. Entschlossen dringen Kommandos an die Fregattenführer: "Keilformation! Schützt die Hot Susanne!" Der Blick fährt zum Kanonier:"Basylisken abschussbereit machen", das Kommando wird befolgt. "Ziel auf die Mitte der imperialen Flotten in den leeren Raum! Zündung erfolgt per Fernzünder! RAKETENBÄNKE 3, 4, 7, 8 FEUER!"
"AN ALLE SCHIFFE! MAXIMALER ANTRIEB! RÜCKZUG!"
Was nun geschieht, hat keiner erwartet... Basyliskraketen haben einen Haken... Sollte auf sie gefeuert werden, zünden sie... Die letzte Rakete wird auf halber Distanz getroffen und setzt eine Kettenreaktion ungeahnten Ausmaßes in Gang. Wie an einer Perlenschnur detonieren die Raketen nacheinander, verstärken die Druckwelle um ein Vielfaches, welche sich zu allen Seiten ausbreitet. "HYPERANTRIEB! WEG HIER!"
Im Hyperraum werden die Verluste offensichtlich. Schadensberichte treffen von allen Schiffen ein. Ettliche Schiffssysteme sind durchgebrannt. Die Hot Susanne kann keine Waffen mehr feuern, glücklicherweise konnten die Jäger nicht starten, doch haben sich einige in den Hangars so verschoben, dass lediglich ein Viertel der Startrampen nutzbar ist. Die ersten Schiffe fielen dem Feuer der Imperialen Flotte zum Opfer, einige andere der Druckwelle der Basylisk Raketen.
Erzürnt wendet sich der Käpten ab, ist ihm doch klar geworden, dass ihn jemand verraten haben muss. Die Bordwand wird Opfer einer linken Geraden. Die Zigarre, welche sonst im Mund ruhte, zerquetscht er in der rechten Hand. Sein Gesicht zeigt seinen Ärger, die Adern an der Schläfe pulsieren, während die Augenbrauen weit in das Gesicht einfallen, gleichsam wie die Schiffe im folgenden Moment wieder den Raum verlassen sollen.
"WIR KEHREN ZURÜCK INS OMIKRON! MINIMALER SCHILD! MAXIMALE WAFFEN!"
Der jetzige Sprung verläuft ruhiger... Ein Trümmerfeld verläuft auf der Raketenbahn der Basylisken. Das Trägerschiff der imperialen Flotte war weit genug entfernt und scheint nur leichte Hüllenschäden zu haben. Der Mond jedoch ist zur Häfte geöffnet, gleichsam einer Schatztruhe. Es ist nun klar, dass die Schiffe nicht nur von einer Verstärkungsflotte stammten... Erste Rettungsschiffe starten, um nach Überlebenden zu suchen, während die dezimierte Armada auf den Mond zufliegt. Dieser beginnt sich wieder zu schließen, doch zu langsam... Die Zeit reichte wohl nicht, um im Inneren für Verteidigungsanlagen zu sorgen. Spärliches Feuer dringt aus seinem Kern, doch um so heller brennt es in ihm, als die Armada das Feuer eröffnet, um den Kern des Mondes von seiner faulen Saat zu befreien.
Luna I ist nichtmehr. Er zerbricht in seiner Struktur unter den Einschlägen des Piratenfeuers... Das Trägerschiff flüchtet sich unterdessen in den Hyperraum, ohne dass die Piratenbomber es nocht erreichen können - zu aussichtslos scheint die Lage...
Die Kommandos starten noch während der Korridor in den Verteidigungsring geschossen ist. Die Zeit drängt. Links und Rechts an ihnen vorbei, hagelt das Feuer der Flotte, um ihnen den Weg zu bereiten...
Die folgende Schlacht an der Oberfläche verläuft ohne Zwischenfälle. Zu stark hatte sich das Imperium auf die Mondbefestigung verlassen. Jedoch verheißt die Ankunft der Fähren und Rettungsschiffe wenig Gutes. Ettliche tote Leiber werden geborgen, doch sind die Überlebenden um so glücklicher...
"AN ALLE SCHIFFE! MAXIMALER ANTRIEB! RÜCKZUG!"
Was nun geschieht, hat keiner erwartet... Basyliskraketen haben einen Haken... Sollte auf sie gefeuert werden, zünden sie... Die letzte Rakete wird auf halber Distanz getroffen und setzt eine Kettenreaktion ungeahnten Ausmaßes in Gang. Wie an einer Perlenschnur detonieren die Raketen nacheinander, verstärken die Druckwelle um ein Vielfaches, welche sich zu allen Seiten ausbreitet. "HYPERANTRIEB! WEG HIER!"
Im Hyperraum werden die Verluste offensichtlich. Schadensberichte treffen von allen Schiffen ein. Ettliche Schiffssysteme sind durchgebrannt. Die Hot Susanne kann keine Waffen mehr feuern, glücklicherweise konnten die Jäger nicht starten, doch haben sich einige in den Hangars so verschoben, dass lediglich ein Viertel der Startrampen nutzbar ist. Die ersten Schiffe fielen dem Feuer der Imperialen Flotte zum Opfer, einige andere der Druckwelle der Basylisk Raketen.
Erzürnt wendet sich der Käpten ab, ist ihm doch klar geworden, dass ihn jemand verraten haben muss. Die Bordwand wird Opfer einer linken Geraden. Die Zigarre, welche sonst im Mund ruhte, zerquetscht er in der rechten Hand. Sein Gesicht zeigt seinen Ärger, die Adern an der Schläfe pulsieren, während die Augenbrauen weit in das Gesicht einfallen, gleichsam wie die Schiffe im folgenden Moment wieder den Raum verlassen sollen.
"WIR KEHREN ZURÜCK INS OMIKRON! MINIMALER SCHILD! MAXIMALE WAFFEN!"
Der jetzige Sprung verläuft ruhiger... Ein Trümmerfeld verläuft auf der Raketenbahn der Basylisken. Das Trägerschiff der imperialen Flotte war weit genug entfernt und scheint nur leichte Hüllenschäden zu haben. Der Mond jedoch ist zur Häfte geöffnet, gleichsam einer Schatztruhe. Es ist nun klar, dass die Schiffe nicht nur von einer Verstärkungsflotte stammten... Erste Rettungsschiffe starten, um nach Überlebenden zu suchen, während die dezimierte Armada auf den Mond zufliegt. Dieser beginnt sich wieder zu schließen, doch zu langsam... Die Zeit reichte wohl nicht, um im Inneren für Verteidigungsanlagen zu sorgen. Spärliches Feuer dringt aus seinem Kern, doch um so heller brennt es in ihm, als die Armada das Feuer eröffnet, um den Kern des Mondes von seiner faulen Saat zu befreien.
Luna I ist nichtmehr. Er zerbricht in seiner Struktur unter den Einschlägen des Piratenfeuers... Das Trägerschiff flüchtet sich unterdessen in den Hyperraum, ohne dass die Piratenbomber es nocht erreichen können - zu aussichtslos scheint die Lage...
Die Kommandos starten noch während der Korridor in den Verteidigungsring geschossen ist. Die Zeit drängt. Links und Rechts an ihnen vorbei, hagelt das Feuer der Flotte, um ihnen den Weg zu bereiten...
Die folgende Schlacht an der Oberfläche verläuft ohne Zwischenfälle. Zu stark hatte sich das Imperium auf die Mondbefestigung verlassen. Jedoch verheißt die Ankunft der Fähren und Rettungsschiffe wenig Gutes. Ettliche tote Leiber werden geborgen, doch sind die Überlebenden um so glücklicher...
Der Plan
"Seit unserer Flucht von hier hat sich vieles geändert. Sie haben die Jahre genutzt, um eine Basis auf Luna I aufzubauen. Wie sie das in der Kürze der Zeit geschafft haben, ist fraglich und dennoch verrät ihre Präsenz, dass es diese Möglichkeit gab. Diese Basis scheint zugleich Startrampe sämtlicher Raumgeschwader zu sein, da Scanns des Planeten weder Antriebssignaturen noch die Anwesenheit von Hangars Preis gaben. Sie haben scheinbar aus der Flucht gelernt und keinerlei Schiffe mehr auf der Planetenoberfläche stationiert. Dies wird auch der Grund sein, warum Luna I der Schlüssel zu dem Planeten ist. Ist Luna I geschlagen steht uns nur noch der lächerliche Verteidigungsring aus Türmen im Orbit im Weg und dennoch... Energiescanns von Luna I zeigen ein riesiges Energienivaue. Auf der Oberfläche scheint es sich lediglich um eine Basis zu handeln, doch diese kann unmöglich einen solchen Energebedarf besitzen. Dieser Mond hat ein Geheimnis.
Die nächste Information stammt nicht aus der Observationsmission, sondern von einem Informanten im Inneren des Imperiums. Demnach soll sich eine Flotte des Imperiums in diesem System aufhalten, um neu versorgt zu werden. Tatsächlich konnten wir eine erhöhte Schiffsaktivität feststellen, doch erbrachte die Observation lediglich die Anwesenheit von einem Trägerschiff der Klasse II mitsamt seiner Jäger. Es handelt sich hierbei um die "Queen of Britania". Von den Begleitschiffen ist keine Spur zu sehen. Wir haben keine Ahnung, ob diese aufgerieben wurden. Normalerweise sollte sich ein Schiff dieser Größe nicht ohne Fregatten bewegen."
Das Gesicht verrät die Anspannung nicht. "Dieser Mond soll also ein Geheimnis in sich tragen...", auf diese Worte folgt eisernes Schweigen. Der Rand des Kruges wechselt minütlich mit dem Zigarrenstummel sein Dasein am Mund. Schwarzer Kaffe ergießt sich die Kehle hinab. Die Lippen werden benetzt. Wieder fährt die Hand zum Krug, dieser zum Mund und schließlich an die Wand des Besprechungsraumes:
"Verdammt!", die Augen beginnen zu lodern. "Wir müssen wissen, was es mit diesem Mond auf sich hat!", die Faust schlägt hart auf die taktische Karte. Ein kurzes Surren, die holografische Abbildung verzerrt einen Moment. Mond, Planet, Schiffe wie auch Verteidigungsanlagen werden entstellt. Die Karte wirkt entfremdet. Der Planet und der Mond sind ein Ovales Zerrbild.
"Diese Ratten!, schaut euch das Hologramm an", scheinbar fährt ein wirrer Gedanke in den Verstand. Die Fregattenführer blicken auf das Hologramm, versuchen zu folgen. Jimmi kniet bereits an dem Relaitkasten des Hologrammtisches. "Lass die Finger davon, Jimmi!" Die Mechanik seiner Beine richtet ihn geräuschvoll auf.
"Ich wette sie haben den Mond ausgehölt wie eine Frucht! Gott weiß, was in ihm steckt, aber da werden wir noch eine Überraschung erleben. Wir fliegen frontal auf die Basis. Die erste Welle soll sämtliche Energie auf die Schilde bündeln und für genug Ablenkung sorgen, dass die Hot Susanne ihre Basylisk-Raketen spucken kann. Dieses Baby wird den Mond zerfetzen! Unsere Jäger und Bomber müssen derweil das Tägerschiff aufs Korn nehmen. Gebt ihnen keine Möglichkeit die Raketen abzuschießen!" Die Anwesenden nicken, unbemerkt verlässt eine Gestalt den Raum...
"Das wird ein hübsches Feuerwerk, liegt der
Mond in Trümmern und ist das Trägerschiff vernichtet, sollte der Wille der restlichen Piloten gebrochen sein. Die Bodentruppen sollen sich bereit halten! Wir schießen einen Korridor durch die Verteidigungsanlagen. Die ganze Aktion muss schnell geschehen! Je länger wir benötigen, desto wahrscheinlicher ist, dass wir niemanden mehr lebend auf dem Planeten vorfinden. Das Spektakel ist sicherlich auch auf der Oberfläche zu sehen und wir was die Wächter mit unseren Genossen machen..."
Der Plan ist gefasst. Rotes Licht und Alarmsirenen begleiten die Fregattenführer auf ihrem Weg aus dem Raum hinaus. Jimmi kniet ab, vollzieht die notwendige Reperatur an dem Projektortisch, nicht ohne vorher vom Piratenkäpten auf die Schulter geklopft wurden zu sein:"Heute werden wir uns erneut der Vergangenheit stellen. Niemand soll hier mehr leiden."
Die nächste Information stammt nicht aus der Observationsmission, sondern von einem Informanten im Inneren des Imperiums. Demnach soll sich eine Flotte des Imperiums in diesem System aufhalten, um neu versorgt zu werden. Tatsächlich konnten wir eine erhöhte Schiffsaktivität feststellen, doch erbrachte die Observation lediglich die Anwesenheit von einem Trägerschiff der Klasse II mitsamt seiner Jäger. Es handelt sich hierbei um die "Queen of Britania". Von den Begleitschiffen ist keine Spur zu sehen. Wir haben keine Ahnung, ob diese aufgerieben wurden. Normalerweise sollte sich ein Schiff dieser Größe nicht ohne Fregatten bewegen."
Das Gesicht verrät die Anspannung nicht. "Dieser Mond soll also ein Geheimnis in sich tragen...", auf diese Worte folgt eisernes Schweigen. Der Rand des Kruges wechselt minütlich mit dem Zigarrenstummel sein Dasein am Mund. Schwarzer Kaffe ergießt sich die Kehle hinab. Die Lippen werden benetzt. Wieder fährt die Hand zum Krug, dieser zum Mund und schließlich an die Wand des Besprechungsraumes:
"Verdammt!", die Augen beginnen zu lodern. "Wir müssen wissen, was es mit diesem Mond auf sich hat!", die Faust schlägt hart auf die taktische Karte. Ein kurzes Surren, die holografische Abbildung verzerrt einen Moment. Mond, Planet, Schiffe wie auch Verteidigungsanlagen werden entstellt. Die Karte wirkt entfremdet. Der Planet und der Mond sind ein Ovales Zerrbild.
"Diese Ratten!, schaut euch das Hologramm an", scheinbar fährt ein wirrer Gedanke in den Verstand. Die Fregattenführer blicken auf das Hologramm, versuchen zu folgen. Jimmi kniet bereits an dem Relaitkasten des Hologrammtisches. "Lass die Finger davon, Jimmi!" Die Mechanik seiner Beine richtet ihn geräuschvoll auf.
"Ich wette sie haben den Mond ausgehölt wie eine Frucht! Gott weiß, was in ihm steckt, aber da werden wir noch eine Überraschung erleben. Wir fliegen frontal auf die Basis. Die erste Welle soll sämtliche Energie auf die Schilde bündeln und für genug Ablenkung sorgen, dass die Hot Susanne ihre Basylisk-Raketen spucken kann. Dieses Baby wird den Mond zerfetzen! Unsere Jäger und Bomber müssen derweil das Tägerschiff aufs Korn nehmen. Gebt ihnen keine Möglichkeit die Raketen abzuschießen!" Die Anwesenden nicken, unbemerkt verlässt eine Gestalt den Raum...
"Das wird ein hübsches Feuerwerk, liegt der
Mond in Trümmern und ist das Trägerschiff vernichtet, sollte der Wille der restlichen Piloten gebrochen sein. Die Bodentruppen sollen sich bereit halten! Wir schießen einen Korridor durch die Verteidigungsanlagen. Die ganze Aktion muss schnell geschehen! Je länger wir benötigen, desto wahrscheinlicher ist, dass wir niemanden mehr lebend auf dem Planeten vorfinden. Das Spektakel ist sicherlich auch auf der Oberfläche zu sehen und wir was die Wächter mit unseren Genossen machen..."Der Plan ist gefasst. Rotes Licht und Alarmsirenen begleiten die Fregattenführer auf ihrem Weg aus dem Raum hinaus. Jimmi kniet ab, vollzieht die notwendige Reperatur an dem Projektortisch, nicht ohne vorher vom Piratenkäpten auf die Schulter geklopft wurden zu sein:"Heute werden wir uns erneut der Vergangenheit stellen. Niemand soll hier mehr leiden."
Ein Traum gebärt vergangene Tage
Der kleine Jimmi amüsiert mich. Um uns herum ist es dunkel und welk. Er versteht es schneller auf seinen Händen zu laufen als der olle Grimbol es mit seinem Krückstock schafft. Ich tauche ein, erinnere mich an Verdrängtes - der Schlaf lässt erwachen, was lange in mir brodelte...
Jimmi ist vom Glück geküsst. Ich kenne niemanden, der die Detonation einer T387 überlebt hätte. Man findet keine Reste, nur noch eine blutige Lache, die langsam in einer roten Fütze in den Sprengtrichter zusammenläuft. Sie hatte genug Wucht, um Jimmi wieder aus dem Mienenfeld zu schleudern - musste verfrüht losgegangen sein, als er noch nicht auf ihr stand -
Da lag er... blutend. Die Beine zerfetzt. An ihre Stelle waren zwei Stummel getreten, aus denen der rote Saft des Lebens entwich. Grimbol schaffte es vor mir bei Jimmi zu sein - die Wächter ließ dies alles kalt. Einer mehr oder weniger wirkte sich nicht auf den Ertrag aus, denn wir waren viele. -
Der kleine Jimmi... Er war nichtmal 13 Jahre, als sie ihn zu seinem Aufenthalt auf dieser Strafkolonie verurteilten. Ein junges Kind, kein Mann. Er biss dem Praefekt ein Ohr ab, als dieser begann seine Schwester auf den Markt unsittlich zu berühren. Grund genug ein Kind zum Tot zu verdammen - Ein Tot auf Raten, nichts anderes war das hier. -
Jimmi schaffte es, dass sich die Männer aufwiegelten. Seine blutenden Stummel hatten mehr Macht als Worte in dieser Zeit. Medizin sollte es hier nur für die Wächter geben, sie hatten die Absicht ihn verbluten zu lassen. Das war jener Tag, an dem die Strafkolonie im Omikron fallen sollte. Wir metzelten sie nieder... Sie gaben uns nichts weiter als diese antiquierten Werkzeuge. Sie waren in steter Angst, dass wir uns aus besserem Werkzeug Waffen fertigen könnten. Ich genoss die Qual, die eine Pickaxt einem Aufpasser bereitete, als sie mit voller Wucht in seinen Schädel drang. Er war nicht tot, er stürzte nur. Sein linkes Auge sprang durch den Druck aus seinem Schädel. Blut schoss aus seinem Mund, als Grimbol mit seiner Krücke auf seinen Brustkorb einschlug. Er röchelte - ich nahm sein Gewehr, seine Munition und seine Granaten... blickte entgleist zu Grimbol. Er holte gerade zum nächsten Schlag aus, als heißes Plasma ein Loch in seinen Bauch fraß.
Die nächsten Minuten liefen wie ein Film an mir vorbei. Mein Körper erinnerte sich an die Schlachten, die ich selbst für das Imperium geschlagen hatte, wusste wieder wie man überlebt. Der Wächter, der Grimbol erschossen hatte, leistete nur wenig Widerstand - er wusste nicht wie ihm geschah, als ich erst eine der Blendgranatan auf ihn warf, um im nächsten Moment das Schulterstück immer und immerwieder auf seinen Schädel zu schlagen bis sein Gesicht nicht mehr zu erkennen war.
Mein Pulsschlag rannte, wir stürmten mit Brutalität und großen Verlusten die Hangars und flohen von diesem Fels im Wissen, dass im Orbit des Planetens noch ettliche Verteidigungsanlagen auf uns Warten sollten. Der Tot folgte uns. Wir waren viele. Wir gaben alles auf Schild und Antrieb, sahen wie die Türme kurzen Prozess aus den Fähren unserer Brüder machten und schafften es letztlich.
Von ungefähr 30 gestarteten Fähren konnten 4 durchbrechen. Wir wussten nicht wohin wir fliegen sollten, wir waren ohne Proviant und ohne Ziel...
Kalter Schweiß lässt mich erwachen. Jemand betritt den Raum. Geräusche verraten, was die Silhouette nicht Preis gibt. Es ist Jimmi. Aufrecht steht er vor meinem Bett - Die Cyberimplantate, die an Stelle seiner Beine traten, waren ebenso minderwertig wie laut. Er wollte keine leiseren - Dies hielt die Erinnerung in ihm wach: "Wir erreichen die Strafkolonie in 3 Stunden. Die Aufklärungsberichte liegen jetzt vor". Ich nicke, trockne das Gesicht am Ärmel und verlasse mein Quartier...
Jimmi ist vom Glück geküsst. Ich kenne niemanden, der die Detonation einer T387 überlebt hätte. Man findet keine Reste, nur noch eine blutige Lache, die langsam in einer roten Fütze in den Sprengtrichter zusammenläuft. Sie hatte genug Wucht, um Jimmi wieder aus dem Mienenfeld zu schleudern - musste verfrüht losgegangen sein, als er noch nicht auf ihr stand -
Da lag er... blutend. Die Beine zerfetzt. An ihre Stelle waren zwei Stummel getreten, aus denen der rote Saft des Lebens entwich. Grimbol schaffte es vor mir bei Jimmi zu sein - die Wächter ließ dies alles kalt. Einer mehr oder weniger wirkte sich nicht auf den Ertrag aus, denn wir waren viele. -
Der kleine Jimmi... Er war nichtmal 13 Jahre, als sie ihn zu seinem Aufenthalt auf dieser Strafkolonie verurteilten. Ein junges Kind, kein Mann. Er biss dem Praefekt ein Ohr ab, als dieser begann seine Schwester auf den Markt unsittlich zu berühren. Grund genug ein Kind zum Tot zu verdammen - Ein Tot auf Raten, nichts anderes war das hier. -
Jimmi schaffte es, dass sich die Männer aufwiegelten. Seine blutenden Stummel hatten mehr Macht als Worte in dieser Zeit. Medizin sollte es hier nur für die Wächter geben, sie hatten die Absicht ihn verbluten zu lassen. Das war jener Tag, an dem die Strafkolonie im Omikron fallen sollte. Wir metzelten sie nieder... Sie gaben uns nichts weiter als diese antiquierten Werkzeuge. Sie waren in steter Angst, dass wir uns aus besserem Werkzeug Waffen fertigen könnten. Ich genoss die Qual, die eine Pickaxt einem Aufpasser bereitete, als sie mit voller Wucht in seinen Schädel drang. Er war nicht tot, er stürzte nur. Sein linkes Auge sprang durch den Druck aus seinem Schädel. Blut schoss aus seinem Mund, als Grimbol mit seiner Krücke auf seinen Brustkorb einschlug. Er röchelte - ich nahm sein Gewehr, seine Munition und seine Granaten... blickte entgleist zu Grimbol. Er holte gerade zum nächsten Schlag aus, als heißes Plasma ein Loch in seinen Bauch fraß.
Die nächsten Minuten liefen wie ein Film an mir vorbei. Mein Körper erinnerte sich an die Schlachten, die ich selbst für das Imperium geschlagen hatte, wusste wieder wie man überlebt. Der Wächter, der Grimbol erschossen hatte, leistete nur wenig Widerstand - er wusste nicht wie ihm geschah, als ich erst eine der Blendgranatan auf ihn warf, um im nächsten Moment das Schulterstück immer und immerwieder auf seinen Schädel zu schlagen bis sein Gesicht nicht mehr zu erkennen war.Mein Pulsschlag rannte, wir stürmten mit Brutalität und großen Verlusten die Hangars und flohen von diesem Fels im Wissen, dass im Orbit des Planetens noch ettliche Verteidigungsanlagen auf uns Warten sollten. Der Tot folgte uns. Wir waren viele. Wir gaben alles auf Schild und Antrieb, sahen wie die Türme kurzen Prozess aus den Fähren unserer Brüder machten und schafften es letztlich.
Von ungefähr 30 gestarteten Fähren konnten 4 durchbrechen. Wir wussten nicht wohin wir fliegen sollten, wir waren ohne Proviant und ohne Ziel...
Kalter Schweiß lässt mich erwachen. Jemand betritt den Raum. Geräusche verraten, was die Silhouette nicht Preis gibt. Es ist Jimmi. Aufrecht steht er vor meinem Bett - Die Cyberimplantate, die an Stelle seiner Beine traten, waren ebenso minderwertig wie laut. Er wollte keine leiseren - Dies hielt die Erinnerung in ihm wach: "Wir erreichen die Strafkolonie in 3 Stunden. Die Aufklärungsberichte liegen jetzt vor". Ich nicke, trockne das Gesicht am Ärmel und verlasse mein Quartier...
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Schwere Schritte hallen dieser Tage durch die Spelunke, welche ihr gewohnt geselliges Treiben wieder aufgenommen hat. Kein Gedanke rührt mehr an die vergangenen Schlachten. Fröhliche Mienen zieren die Gesichter derer, die doch mit so grausamer Härte ein ganzes Volk dezimierten. Vergnügt tanzen die Halunken mit ihren Frauen, genießen die wiedergewonnene Freiheit und Sorglosigkeit, doch sie soll ihren Preis haben.
Welcher Narr prahlt nur, dass Ruhm ein Geschenk Gottes sei? Genügt es nicht, dass ich diesen Haufen hier so gut es geht durch schwere Zeiten geleite?
Schwere Schritte nehmen ihren Weg auf mich zu. Schwermütige Worte dringen an mein Ohr, als sie ihr Ziel erreichten. Sie zeugen von gottlosen Seelen, wehrhaften Gemütern und bemitleidenswerten Schicksalen. Der Blick fährt zur Sippe - seeliges Familienleben sollte mir doch Preis genug sein, um die letzte Schlacht geschlagen zu haben. Ein gesprochenes Wort stimmt den Bittsteller wehmütig erbost. Seine Worte schmerzen mich, dringen in mein Gemüt. Auf halben Weg zur Tür kehrt er um und beginnt zu flehen: "Befreih meinen Herrn und mein Volk aus den Minen!", Immer mehr Schritte finden ihren Weg. Sie dringen an mein Ohr, zweifelhaft ist mir zu dieser Zeit, ob Taubheit nicht ein göttlicher Segen ist. Ich erhebe mich, schreie um Ruhe... Stille...
Meine schweren Schritte führen mich zu den Schiffen. Kein Zeichen mehr vom freudvollen Treiben in der Taverne. Meine Männer haben verstanden. Sie folgen mir schweigend, nachdem die Tränen der Frauen ihren Abschied verkündeten. Die Kinder geleiten uns, sind neugierig, wollen hören welches Abenteuer wir heute suchen. Gespielte Frohmütigkeit verkündet: "Heute haschen wir Sterne.", die Kinder verstehen nicht. Sie springen vergnügt, strecken sich dabei zum sternenklaren Himmel dieser unsäglich verfluchten Nacht und greifen, als wollten sie es ebenfalls versuchen.
Die Männer sind kundiger. Wehmut spricht aus ihren Gesichtern, denn sie wissen... Sterne gibt es nicht nur am Himmel... Sie zieren ebenfalls die Uniformen der kommenden Gegner. Wir reißen sie ab, zählen sie, ermessen ihre Zahl ins Unermessliche und nutzen sie in unseren Landen als Zahlungsmittel. - Vier silberne Sterne zählen soviel wie ein Goldener. Die Kinder wissen noch nicht, dass stetig der Tot den Preis zahlt - Vier Offiziere zählen so viel wie ein Admiral... bei dem Gedanken entgleitet mir ein seichtes Schmunzeln - Wissend, dass es die Piraten motiviert keine Gnade walten zu lassen und unaufhörlich, Welle um Welle auf den Gegner zu schlagen bis dieser niedergestreckt ist... Der Wille als unser Garant zum Sieg.
Der Kurs sucht das Omikron-System, den Rand der bekannten Welten des Imperiums. An meiner Seite, ein glücklicher Irrer. Der erste, der sich freud sich einer schwer bewachten Strafkolonie zu nähern. Selbst das Schiff scheint heute schwerer zu atmen, als wüsste es... Schmerz und Leid werden unseren steten Begleiter sein.
Welcher Narr prahlt nur, dass Ruhm ein Geschenk Gottes sei? Genügt es nicht, dass ich diesen Haufen hier so gut es geht durch schwere Zeiten geleite?
Schwere Schritte nehmen ihren Weg auf mich zu. Schwermütige Worte dringen an mein Ohr, als sie ihr Ziel erreichten. Sie zeugen von gottlosen Seelen, wehrhaften Gemütern und bemitleidenswerten Schicksalen. Der Blick fährt zur Sippe - seeliges Familienleben sollte mir doch Preis genug sein, um die letzte Schlacht geschlagen zu haben. Ein gesprochenes Wort stimmt den Bittsteller wehmütig erbost. Seine Worte schmerzen mich, dringen in mein Gemüt. Auf halben Weg zur Tür kehrt er um und beginnt zu flehen: "Befreih meinen Herrn und mein Volk aus den Minen!", Immer mehr Schritte finden ihren Weg. Sie dringen an mein Ohr, zweifelhaft ist mir zu dieser Zeit, ob Taubheit nicht ein göttlicher Segen ist. Ich erhebe mich, schreie um Ruhe... Stille...
Meine schweren Schritte führen mich zu den Schiffen. Kein Zeichen mehr vom freudvollen Treiben in der Taverne. Meine Männer haben verstanden. Sie folgen mir schweigend, nachdem die Tränen der Frauen ihren Abschied verkündeten. Die Kinder geleiten uns, sind neugierig, wollen hören welches Abenteuer wir heute suchen. Gespielte Frohmütigkeit verkündet: "Heute haschen wir Sterne.", die Kinder verstehen nicht. Sie springen vergnügt, strecken sich dabei zum sternenklaren Himmel dieser unsäglich verfluchten Nacht und greifen, als wollten sie es ebenfalls versuchen.
Die Männer sind kundiger. Wehmut spricht aus ihren Gesichtern, denn sie wissen... Sterne gibt es nicht nur am Himmel... Sie zieren ebenfalls die Uniformen der kommenden Gegner. Wir reißen sie ab, zählen sie, ermessen ihre Zahl ins Unermessliche und nutzen sie in unseren Landen als Zahlungsmittel. - Vier silberne Sterne zählen soviel wie ein Goldener. Die Kinder wissen noch nicht, dass stetig der Tot den Preis zahlt - Vier Offiziere zählen so viel wie ein Admiral... bei dem Gedanken entgleitet mir ein seichtes Schmunzeln - Wissend, dass es die Piraten motiviert keine Gnade walten zu lassen und unaufhörlich, Welle um Welle auf den Gegner zu schlagen bis dieser niedergestreckt ist... Der Wille als unser Garant zum Sieg.
Der Kurs sucht das Omikron-System, den Rand der bekannten Welten des Imperiums. An meiner Seite, ein glücklicher Irrer. Der erste, der sich freud sich einer schwer bewachten Strafkolonie zu nähern. Selbst das Schiff scheint heute schwerer zu atmen, als wüsste es... Schmerz und Leid werden unseren steten Begleiter sein.
Die letzten Atemzüge eines Bewohners
Gleißendes Licht unterbricht die dunkle Schwärze... Von fern scheint es zu Gewittern. Kein Donnern ist zu vernehmen. Es ist stiller als sonst. Das Licht fällt aus. Das Gewitter zieht näher. schwarze Punkte scheinen aus den Wolken zu fallen. Sind das Schreie, die ihr hört? Ist das Feuer, was ihr da in der Entfernung seht? Ihr seht gebannt auf den Boden und versucht es zu erkennen.
Die Wolke zieht näher, ist schon über euch. Jetzt seht ihr es. Planetare Bomber werfen ihre Unheilige Fracht über die Metropolen des Planeten ab. Sie strafen jeden Quadratmeter dieses Planeten. Erschrocken blickt ihr über euch. Die Schreie - Sie werden lauter. Ein Gleiter peitscht an euch vorbei, ihr versucht zu rennen - zu spät... er hat euch gesehen und eure Position bereits weitergegeben. Ein letztes Mal taucht eure Stimme ein in ein Meer aus quälendem Geschrei, welches um den Planeten geht. Kurz seid ihr entflammt und dann... lediglich Asche...
- so ergeht es dieser Tage Unzählbaren auf vielen Planeten, ein Volk erlischt in seiner Existenz -
Die Wolke zieht näher, ist schon über euch. Jetzt seht ihr es. Planetare Bomber werfen ihre Unheilige Fracht über die Metropolen des Planeten ab. Sie strafen jeden Quadratmeter dieses Planeten. Erschrocken blickt ihr über euch. Die Schreie - Sie werden lauter. Ein Gleiter peitscht an euch vorbei, ihr versucht zu rennen - zu spät... er hat euch gesehen und eure Position bereits weitergegeben. Ein letztes Mal taucht eure Stimme ein in ein Meer aus quälendem Geschrei, welches um den Planeten geht. Kurz seid ihr entflammt und dann... lediglich Asche...
- so ergeht es dieser Tage Unzählbaren auf vielen Planeten, ein Volk erlischt in seiner Existenz -
Stummer Basylisk
Sie wollten unsere Familien töten! - Der Rachegedanken treibt uns an - Die Trümmer ihres Flaggschiffes gaben Waffen zum Bergen frei. Es waren Raketen des Typs Basylisk "Planetenzerstörer". Nun kennen wir ihr Anliegen. Sie schmücken nun unsere Schlachtschiffe, die in den Hyperraum eintraten. Ihre Antriebsspur lässt sich nur schwerlich übersehen. Zu groß war ihre Armada.
Zu lang erscheint uns der Weg. Zu groß ist das Gefühl der Rache und mit jedem Kilometer, den wir zurücklegen steigt unsere Vorfreude auf das Kommende. Ihre Familien sollen leiden, denn sie wollten das Leid in unsere Welt tragen! Der Rest ihrer Flotte ist schnelles Opfer unserer glühenden Rohre. Stille kehrt ein - unsere Trägerschiffe nähern sich dem Orbit an. Die ersten Bombergeschwader starten. Die Basylisk-Raketen verbleiben auf den Schiffen. Dieser Moment soll genossen werden. - Dieses Grab soll sprechen, soll mitteilen, was passiert, wenn man uns Schlechtes will. -
Es dauert nicht lange, unsere Bombergeschwader sind zahlreich und kehren ohne Munition zurück. Niemand fliegt nur einmal. Wieder und wieder starten die Geschwader, auch wenn längst schon jegliches Leben auf dem nun kargen Fels erloschen sein muss. Der Hass ist unendlich - Dieses grab erzählt seine Geschichte. - Wir treten wieder in den Hyperraum. Wir kehren Heim, ohne Geschenke, doch in Gewissheit nun in Sicherheit leben zu können. Kein Wort dringt zur Frau oder den Kindern. Seeliges Familienleben ist der Trost in diesen Tagen.
Zu lang erscheint uns der Weg. Zu groß ist das Gefühl der Rache und mit jedem Kilometer, den wir zurücklegen steigt unsere Vorfreude auf das Kommende. Ihre Familien sollen leiden, denn sie wollten das Leid in unsere Welt tragen! Der Rest ihrer Flotte ist schnelles Opfer unserer glühenden Rohre. Stille kehrt ein - unsere Trägerschiffe nähern sich dem Orbit an. Die ersten Bombergeschwader starten. Die Basylisk-Raketen verbleiben auf den Schiffen. Dieser Moment soll genossen werden. - Dieses Grab soll sprechen, soll mitteilen, was passiert, wenn man uns Schlechtes will. -
Es dauert nicht lange, unsere Bombergeschwader sind zahlreich und kehren ohne Munition zurück. Niemand fliegt nur einmal. Wieder und wieder starten die Geschwader, auch wenn längst schon jegliches Leben auf dem nun kargen Fels erloschen sein muss. Der Hass ist unendlich - Dieses grab erzählt seine Geschichte. - Wir treten wieder in den Hyperraum. Wir kehren Heim, ohne Geschenke, doch in Gewissheit nun in Sicherheit leben zu können. Kein Wort dringt zur Frau oder den Kindern. Seeliges Familienleben ist der Trost in diesen Tagen.
Hunde fressen Ratten
Sie schicken Kampfschiffe, diese Bastarde! Unsere Kapitäne stehen längst auf der Brücke. Keiner kennt die Asteroidenfelder so gut, wie wir. Ihre Vorhut wird Opfer des Minenfeldes. Sie wollen uns auslöschen. Diese Hunde! Wir sind wie Ratten für sie.
In die Enge getriebenes Getier ist wehrhaft - Sie unterschätzen uns. Ihre Streitmacht ist riesig, doch deckt sie unsere Schiffe im Schatten des Mondes nicht auf. Wie konnten sie uns ausmachen? - Es bleibt keine Zeit zu fragen. Keiner soll überleben! Sie sollen uns fürchten lernen!, die Mütter hüten die Kinder - Kein Bomber, kein Schuss soll den Planeten erreichen. Die ersten Schiffe zerbersten an den Asteroiden. Wir lernten sie zu lenken, sie wussten es nicht. Dem toten Professor Hicson sei dank. Er beforschte jedoch das falsche Asteroidenfeld. Sein gravimetrischer Strahler soll unser Mittel zum Sieg sein.
Keiner unserer Männer soll sterben, da kracht auch schon ein riesiger Fels in ihr Flaggschiff. Es zerbricht in zwei Hälften. Die dezimierte Flotte kehrt um! Sie fürchten uns. - Keiner soll von ihren Tot berichten. - Der Moment ist gekommen. Unsere Flotte tritt aus dem Schatten des Mondes, stellt sich ihnen in den Weg. Sie ist nun doppelt so stark. Nun sind sie die Getriebenen. Durch den Asteroidengürtel treten unsere startenden Schiffe, sie nähern sich ihnen von hinten an. Sie sind eingekesselt. Kreuzfeuer donnert auf ihre Schiffshüllen. Welch ein Gemetzel! Rettungskapseln dienen den jungen Piloten als dankbares Ziel. Diese Hunde! - Erleichtert schließen unsere Frauen uns in die Arme. Kein Mann wird vermisst. Das Trümmerfeld verschmilzt mit den Asteroidengürtel. Wir sind wieder sicher - wir haben überlebt.
In die Enge getriebenes Getier ist wehrhaft - Sie unterschätzen uns. Ihre Streitmacht ist riesig, doch deckt sie unsere Schiffe im Schatten des Mondes nicht auf. Wie konnten sie uns ausmachen? - Es bleibt keine Zeit zu fragen. Keiner soll überleben! Sie sollen uns fürchten lernen!, die Mütter hüten die Kinder - Kein Bomber, kein Schuss soll den Planeten erreichen. Die ersten Schiffe zerbersten an den Asteroiden. Wir lernten sie zu lenken, sie wussten es nicht. Dem toten Professor Hicson sei dank. Er beforschte jedoch das falsche Asteroidenfeld. Sein gravimetrischer Strahler soll unser Mittel zum Sieg sein.
Keiner unserer Männer soll sterben, da kracht auch schon ein riesiger Fels in ihr Flaggschiff. Es zerbricht in zwei Hälften. Die dezimierte Flotte kehrt um! Sie fürchten uns. - Keiner soll von ihren Tot berichten. - Der Moment ist gekommen. Unsere Flotte tritt aus dem Schatten des Mondes, stellt sich ihnen in den Weg. Sie ist nun doppelt so stark. Nun sind sie die Getriebenen. Durch den Asteroidengürtel treten unsere startenden Schiffe, sie nähern sich ihnen von hinten an. Sie sind eingekesselt. Kreuzfeuer donnert auf ihre Schiffshüllen. Welch ein Gemetzel! Rettungskapseln dienen den jungen Piloten als dankbares Ziel. Diese Hunde! - Erleichtert schließen unsere Frauen uns in die Arme. Kein Mann wird vermisst. Das Trümmerfeld verschmilzt mit den Asteroidengürtel. Wir sind wieder sicher - wir haben überlebt.
Wir speisen von den Toten
Ein weiterer Konvoi passiert die Weiten, welche doch als unser Gebiet gelten. Was er mit sich führt? Nichts weiter als Grabsteine. Kein einziger wird überleben. Unsere Kinder sollen nicht hungern, unsere Mütter sollen nicht frieren, unsere Mannen sollen nicht in Gefahr durch ein Wort eines Überlebenden geraten.
Die neuen erbeuteten Enterschiffe tuen ihren Dienst gut. Sie werden uns nicht sehen, diese armen Halunken. Es ist immer die selbe Taktik. Ihr Antrieb deckt auch unsere Spur. Sie sind schon tot und wissen es nicht. Ein Schuss, der Antrieb fällt aus, die eskortierenden Militärfregatten sind mehr als armseelig, ihre Besatzung ist verdammt.
Es ist immer der gleiche Vorgang, die Kommandodecks sind längst eingenommen, die Besatzung hingerichtet - unsere Kinder sollen nicht Hungern. - Die Fracht ist umgeladen. Wieder treibt ein weiteres Grab durchs All. Keiner wird seine Geschichte erzählen. Keiner wird trauern. Ihr kurzes Leid nähert uns.
Wir fliegen nach Hause mit voll beladenen Schiffen. Unsere Kinder sollen uns mit strahlenden Augen begrüßen. Ihre Väter bringen ihnen Geschenke.
Die neuen erbeuteten Enterschiffe tuen ihren Dienst gut. Sie werden uns nicht sehen, diese armen Halunken. Es ist immer die selbe Taktik. Ihr Antrieb deckt auch unsere Spur. Sie sind schon tot und wissen es nicht. Ein Schuss, der Antrieb fällt aus, die eskortierenden Militärfregatten sind mehr als armseelig, ihre Besatzung ist verdammt.
Es ist immer der gleiche Vorgang, die Kommandodecks sind längst eingenommen, die Besatzung hingerichtet - unsere Kinder sollen nicht Hungern. - Die Fracht ist umgeladen. Wieder treibt ein weiteres Grab durchs All. Keiner wird seine Geschichte erzählen. Keiner wird trauern. Ihr kurzes Leid nähert uns.
Wir fliegen nach Hause mit voll beladenen Schiffen. Unsere Kinder sollen uns mit strahlenden Augen begrüßen. Ihre Väter bringen ihnen Geschenke.
Über das Gewissen eines Piratenkäptens
Wie viele habe ich schon in den Tot geschickt? Ich weiß es nicht mehr. Ein Gesicht gleicht dem Anderen. Der Rum betäubt meine Gedanken. Diese verfluchten Dirnen, die diese unsäglichen Führer gebähren, deren Völker ihnen nichts bedeuten.Ich habe keine Wahl, ich diene nur meiner Verantwortung. Würde ich es nicht tun, käme ein Anderer, um ein Teil dieses Volkes zu sein, welches diesen Dikatoren nichts Wert ist, - das will ich nicht. Ich sehnte mich nach einer anderen Arbeit. In Asteroidengürteln nach Schätzen suchen, welches ein zerborstenes Handelsschiff preisgegeben hatte. Selbst ein reicher Händler werden. Felder bewirtschaften auf einem dieser roten Planeten, wo die Böden so ertragreich sein sollen und ansehen wie die eigene Saat aufgeht... Ich kann dies alles nicht. Die Entscheidung wurde mir abgenommen, abgenommen durch einen Diktator, dessen Opfer ich nicht sein wollte.
Ich bin das, was man aus mir gemacht hat. Ich führe diesen Haufen hier und bin stolz, dass er zusammenhält. All die Toten... Sie haben ihre Entscheidung selbst getroffen - eine Entscheidung, die mir nie geblieben ist.
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Hinweis
Aufgrund der Struktur eines Blogs findet sich der Anfang der Geschichte naturgemäß am Ende des Ganzen und im folgenden jedes neue Teilglied der Perlenschnur gleichsam den zarten Trieben einer jungen Pflanze ein Stück darüber.
Wer also von oben die Postings hinab liest, wird letztendlich am Anfang der Geschichte landen.
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